Rettenbachklamm Öffnungszeiten
Die Rettenbachklamm ist eine naturbelassene Schlucht bei Mariatrost in Graz und ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Wanderer. Anders als viele touristisch erschlossene Klammen gibt es hier keine Zäune, Schranken oder sonstige Schließungen und Einlasszeiten. Die Zugägnlichkeit der Rettenbachklamm hängt also eher von äußeren Verhältnissen ab, als von klassischen Öffnungszeiten.
Grundsätzlich gibt es bei der Rettenbachklamm keine gesonderten Öffnungszeiten! Die Klamm ist mehr oder weniger immer und frei zugänglich und rund um die Uhr geöffnet (24 Stunden, 7 Tage die Woche). Die Rettenbachklamm ist sozusagen von 0-24 Uhr geöffnet. Du kannst jederzeit einfach kommen und gehen, da es keine Schranken oder Tore gibt und sich die Klamm sozusagen “frei” im Wald befindet. Dennoch solltest du auf ein paar Dinge acht geben.
Schau neben den Rettenbachklamm Öffnungszeiten auch, wie es mit dem Einritt und den Tickets in der Rettenbachklamm ist!


Saisonale Öffnungszeiten der Rettenbachklamm
Auch saisonal gibt es für die Rettenbachklamm keine festgelegten Öffnungszeiten. Die Klamm ist das ganze Jahr über begehbar. Die Öffnungszeiten sind also von 01.01 bis zum 31.12 durchgängig. Im Gegensatz zu den meisten anderen Schluchten, gibt es keine klassische Öffnungs-Saison. Du kannst die Rettenbachklamm jederzeit im Jahr besuchen. Besonders stark frequentiert ist sie aber im Frühling, Sommer und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Vegetation die Schlucht in sattes Grün taucht. Sobald es kälter wird und der Winter kommt, wird es eher ruhig in der Klamm.

Öffnungszeiten im Winter
Auch im Winter bleibt die Klamm grundsätzlich offen. Es gibt also, anders als bei vielen anderen Klammen, keine Wintersperre in der Rettenbachklamm. Allerdings können Schnee, Eis und gefrorene Holzstege die Wege rutschig machen. Es gibt keinen Winterdienst und keine Beleuchtung. Wenn du die Klamm in der kalten Jahreszeit besuchst, solltest du besonders auf gutes Schuhwerk achten und vorsichtig sein. Gelegentlich kann es im Winter bei besonders viel Schnee und Eis auch vorkommen, dass der Alpenverein den Weg durch die Schlucht spontan sperrt. Grundsätzlich ist die Rettenbachklamm aber auch durch den Winter geöffnet.

Temporäre Sperren
Trotz der durchgehenden Öffnungszeiten der Klamm kann es witterungsbedingt zu temporären Sperren kommen. Nach Starkregen, Gewittern oder längeren Niederschlagsperioden kann der Rettenbach stark anschwellen. Holzstege, schmale Passagen oder steinige Abschnitte können dann beschädigt oder überschwemmt sein.
In solchen Fällen werden vor Ort Absperrbänder oder Hinweisschilder angebracht und der Weg durch die Klamm gesperrt. Auch wenn sich im Winter sehr viel Schnee und Eis in der Schlucht befinden, kann die zeitweise gesperrt werden. Ist die Klamm kurzfristig gesperrt solltest du auf keinen Fall trotzdem durchgehen, da in der Regel eine akute Gefahr in der Schlucht herrscht oder größere Schäden vorhanden sind. Die Klamm wird in den seltenen Fällen nicht ohne Grund gesperrt!

Zu beachten: Witterung
Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle für die tatsächliche Begehbarkeit der Rettenbachklamm. Bei starken Regenfällen kann der Rettenbach anschwellen, Wege können schlammig oder teilweise überflutet sein. Besonders bei nassem Laub, Steinen und Wurzeln überall in der Klamm besteht erhöhte Rutschgefahr. Nach längerem Regen ist der Boden dann zum Teil auch stark aufgeweicht. Und wie oben schon gesagt kann es im Winter bei Kälte, Schnee und Eis schnell glatt und rutschig werden. Deshalb gilt generell: Sei bei extremem Wetter stets vorsichtig, aber zieh auf jeden Fall immer gutes Schuhwerk an! Das ist das A und O, besonders dann wenn die Verhältnisse ungünstig sind. Schau dazu auch unter Rettenbachklamm Schwierigkeit.

Zu beachten: Helligkeit
Obwohl die Klamm theoretisch rund um die Uhr zugänglich ist, sollte sie ausschließlich bei ausreichend Tageslicht besucht werden. Der Weg ist nicht beleuchtet und führt über schmale Stege, Wurzeln und unebene Steinpassagen.
In der Dämmerung oder Dunkelheit sind Unebenheiten kaum erkennbar, und das Unfallrisiko steigt erheblich. Zudem wirkt die Schlucht durch ihre Enge und das dichte Blätterdach schneller dunkel als offene Wanderwege. Wenn du dich nicht auskennst, verirrst du dich auch schneller in der Dunkelheit als bei Tag. Und der Besuch der Rettenbachklamm bei Nacht zahlt sich auch sonst nicht wirklich aus, da es nachts nicht viel zu sehen gibt und du nur die Tiere aufschreckst.
Beste Zeit für den Besuch
Wenn du es in der Klamm eher ruhig haben willst und die Ruhe genießen möchtest, solltest du eher unter der Woche als am Wochenende gehen. Am Wochenende ist die Rettenbachklamm, besonders im Sommer, meist voll von Familien und Tagesausflüglern, die die Klamm besuchen. Unter der Woche ist es dagegen meist recht ruhig und du hast die Klamm für dich oder triffst nur auf wenige andere Wanderer. Gegen Abend wird es dann manchmal noch etwas voller, wenn der ein oder andere noch eine kurze Feierabendrunde durch die Klamm macht. Jeodoch nichts im Vergleich zu den belebten Wochenenden im Sommer.

Zu welcher Jahreszeit in die Rettenbachklamm?
Die ideale Zeit für einen Besuch liegt zwischen April und Oktober, wenn Temperaturen mild sind und die Wege meist trocken bleiben. Besonders eindrucksvoll ist die Klamm im späten Frühling, wenn das frische Grün leuchtet und der Bach gut gefüllt ist. Da die Rettenbachklamm in Graz liegt, ist sie auch bald schon wieder schnee- und eisfrei im Gegensatz zu vielen anderen Klammen und Wanderrouten, wo sich der Schee oft bis lang in den Frühling hält.
Im Sommer bietet die Rettenbachklamm eine erfrischende Kühle im Vergleich zur oft aufgeheizten Stadt. Durch den Bach und die vielen Bäume in der Klamm ist es gleich etwas kühler und vor allem schattig. Außerdem weht oft eine leichte Brise durch die Klamm, was im Sommer ebenfalls sehr angenehm ist.
Im Herbst hat man durch die vielen Laubbäume in der Klamm ein kunterbuntes und frohes Farbenspiel. Auch ist es dann meist noch nicht so kalt, sodass man noch angenehm durch die Klamm spazieren kann. Lediglich auf feuchtes Laub am Boden solltest du aufpassen.
Auch wenn es im Winter meist recht kalt und trist in der Klamm ist, kann sich der Ausflug dennoch lohnen. Wenn du Glück hast, bilden sich im Bach spektakuläre Eisskulpturen und Formen. Auch die Wasserfälle frieren zum Teil ein und es hängen Eiszapfen an den Felsen. Das geschieht aber nicht immmer und besonders wenn sich im Bach Eis bildet, ist der Weg durch die Klamm auch besonders eisig und rutschig.

